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"Id": 11221,
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"Name": "Gespaltene Zunge",
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"Description": "#<color=#FFD780FF>Standardangriff</color> \nFührt mit schlangenartiger Wildheit und anmutiger Haltung bis zu vier Tritte aus und fügt <color=#99FF88FF>Dendro-Schaden</color> zu.\n\n<color=#FFD780FF>Heftiger Schlag</color> \nWechselt in den Schlangenzustand und verbraucht Ausdauer, um sich bis zu 2,5{NON_BREAK_SPACE}s lang schnell zu bewegen. Beim Loslassen der Fähigkeit, bei der Beendigung der Dauer oder beim Aufbrauchen der Ausdauer verlässt Nefer den Schlangenzustand und verbraucht zusätzlich eine bestimmte Menge Ausdauer, um Gegnern <color=#99FF88FF>Dendro-Schaden</color> zuzufügen. Im Zustand {LINK#N11220001}<color=#FFD780FF>Schattentanz</color>{/LINK} verringert sich die zusätzlich verbrauchte Ausdauer.\nBeim Anwenden der Elementarfähigkeit <color=#FFD780FF>{LINK#S11222}Spielstrategie – Tanz der tausend Nächte{/LINK}</color> im Schlangenzustand oder beim Rennen im Schlangenzustand verlässt Nefer diesen nicht.\n\n<color=#FFD780FF>Angriff aus dem Fall</color> \nKonzentriert die Dendro-Kraft, um sich aus der Luft auf den Boden zu stürzen, Gegner auf dem Weg anzugreifen und beim Aufprall auf den Boden <color=#99FF88FF>Dendro-Flächenschaden</color> zu verursachen.",
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"Description": "#<color=#FFD780FF>Standardangriff</color> \nFührt mit schlangenartiger Wildheit und anmutiger Haltung bis zu vier Tritte aus und fügt <color=#99FF88FF>Dendro-Schaden</color> zu.\n\n<color=#FFD780FF>Heftiger Schlag</color> \nWechselt in den Schlangenzustand und verbraucht Ausdauer, um sich bis zu 2,5{NON_BREAK_SPACE}s lang schnell zu bewegen. Beim Loslassen der Fähigkeit, bei der Beendigung der Dauer oder beim Aufbrauchen der Ausdauer verlässt Nefer den Schlangenzustand und verbraucht zusätzlich eine bestimmte Menge Ausdauer, um Gegnern <color=#99FF88FF>Dendro-Schaden</color> zuzufügen. Im Zustand {LINK#N11220001}<color=#FFD780FF>Schattentanz</color>{/LINK} verringert sich die zusätzlich verbrauchte Ausdauer.\nBeim Anwenden der Elementarfähigkeit <color=#FFD780FF>{LINK#S11222}Spielstrategie – Tanz der tausend Nächte{/LINK}</color> im Schlangenzustand oder beim Rennen im Schlangenzustand verlässt Nefer diesen nicht.\n\n<color=#FFD780FF>Angriff aus dem Fall</color> \nKonzentriert die Dendro-Kraft, um sich aus der Luft auf den Boden zu stürzen, Gegner in der Bahn anzugreifen und beim Aufprall auf den Boden <color=#99FF88FF>Dendro-Flächenschaden</color> zu verursachen.",
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"Icon": "Skill_A_Catalyst_MD"
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"Id": 1222101,
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"Name": "Glücksspiel im Mondschein",
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0.5
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"Display": 1
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"Id": 1222201,
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"Name": "Tochter von Staub und Sand",
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"Id": 1222501,
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"Name": "Verschwörung der Goldenen Kammer",
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"Description": "#Bringt bei 20-stündigen Erkundungsentsendungen in Nod-Krai 25{NON_BREAK_SPACE}% mehr Belohnungen.\nAls Leiterin des Kuratoriums der Geheimnisse hat Nefer auf irgendeine Art und Weise Zugang zu allen möglichen Informationen ... Informationen, die für die unterschiedlichen Fraktionen in Nasha von großem Interesse sind ...",
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"Description": "#Bringt bei 20-stündigen Erkundungsentsendungen in Nod-Krai 25{NON_BREAK_SPACE}% mehr Belohnungen.",
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"Icon": "UI_Talent_S_Nefer_08"
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"Id": 1224,
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"Name": "Gefangen im Labyrinth der Rätsel",
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"Description": "#Erhöht, wenn Nefer sich auf dem Feld und im Zustand {LINK#N11220001}<color=#FFD780FF>Schattentanz</color>{/LINK} befindet, ihre Geschwindigkeit zum Erhalt von „Grünender Tau“ um 25{NON_BREAK_SPACE}%.\nVerringert zudem, wenn Nefer sich im Zustand „Schattentanz“ befindet, den <color=#99FF88FF>Dendro-WDS</color> von Gegnern in der Nähe um 20{NON_BREAK_SPACE}%. Dieser Effekt wird 4,5{NON_BREAK_SPACE}s, nachdem Nefer den Zustand „Schattentanz“ verlässt oder sie sich eine gewisse Distanz von den Gegnern entfernt, enden.",
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"Description": "#Erhöht, wenn Nefer sich auf dem Feld und im Zustand {LINK#N11220001}<color=#FFD780FF>Schattentanz</color>{/LINK} befindet, ihre Effizienz zum Erhalt von „Grünender Tau“ um 25{NON_BREAK_SPACE}%.\nVerringert zudem, wenn Nefer sich im Zustand „Schattentanz“ befindet, den <color=#99FF88FF>Dendro-WDS</color> von Gegnern in der Nähe um 20{NON_BREAK_SPACE}%. Dieser Effekt endet 4,5{NON_BREAK_SPACE}s, nachdem Nefer den Zustand „Schattentanz“ verlassen oder sich eine gewisse Distanz von den Gegnern entfernt hat.",
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"Icon": "UI_Talent_S_Nefer_03"
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"Id": 1226,
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"Name": "Sieg entspringt dem Umbruch der Zeit",
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"Description": "#Wandelt, wenn Nefer {LINK#N11220002}<color=#FFD780FF>Fantasmaauftritt</color>{/LINK} anwendet, die zweite Phase des von ihr selbst verursachten Schadens in <color=#99FF88FF>Dendro-Flächenschaden</color> in Höhe von 85{NON_BREAK_SPACE}% von Nefers Elementarkunde um. Verursacht zudem, wenn der Fantasmaauftritt-Angriff beendet ist, einmal <color=#99FF88FF>Dendro-Flächenschaden</color> in Höhe von 120{NON_BREAK_SPACE}% von Nefers Elementarkunde. Oben genannter Schaden gilt beides als mit Fantasmaaustritt verursachter Schaden der Reaktion Mondspross.\n\n<color=#FFD780FF>Mondomen – Reifer Glanz</color> \n{LINK#N11190007}<color=#FFD780FF>Steigert</color>{/LINK} den von Nefer mit der Reaktion Mondspross verursachten Schaden um 15{NON_BREAK_SPACE}%.",
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"Description": "#Wandelt, wenn Nefer {LINK#N11220002}<color=#FFD780FF>Fantasmaauftritt</color>{/LINK} anwendet, die zweite Phase des von ihr selbst verursachten Schadens in <color=#99FF88FF>Dendro-Flächenschaden</color> in Höhe von 85{NON_BREAK_SPACE}% von Nefers Elementarkunde um. Verursacht zudem, wenn der Fantasmaauftritt-Angriff beendet ist, einmal <color=#99FF88FF>Dendro-Flächenschaden</color> in Höhe von 120{NON_BREAK_SPACE}% von Nefers Elementarkunde. Oben genannter Schaden gilt beides als mit Fantasmaauftritt verursachter Schaden der Reaktion Mondspross.\n\n<color=#FFD780FF>Mondomen – Reifer Glanz</color> \n{LINK#N11190007}<color=#FFD780FF>Steigert</color>{/LINK} den von Nefer mit der Reaktion Mondspross verursachten Schaden um 15{NON_BREAK_SPACE}%.",
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"Icon": "UI_Talent_S_Nefer_04"
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@@ -1266,7 +1268,7 @@
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"FetterStories": [
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"Title": "Figurendetails",
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"Context": "Nasha ist eine „geschäftige und laute“ Stadt.\nTagsüber beherrschen die Debatten der Händler und die Streitereien der Hitzköpfe die Straßen und Gassen.\nNachts nisten sich die Flüstereien der Verschwörer und die geheimen Absprachen der Diebe in den finsteren Gemächern ein.\nDiese Ambitionen und wilden Pläne schweben wie unbeschwerte Schmetterlinge lautlos durch jeden Winkel von Nasha.\nUnzählige Menschen jagen ihnen nach, in dem festen Glauben, dass sie nur einem dieser Schmetterlinge folgen müssten, um ein fruchtbares Land zu finden, wo sie sich niederlassen und ein Leben in Sicherheit führen könnten ...\nDie Katze, eine wahre Meisterin im Schmetterlingsfang, hockt hoch oben auf einem Vorsprung und blickt herab auf die Traumjäger, die einander bekämpfen und brüllen, bevor sie in die Tiefe stürzen.\n„Ashru.“\nWenn die Katze den Ruf ihrer Meisterin hört, wendet sie den Kopf ab von den Dingen, die sie nichts angehen.\nEgal wie sich die Welt verändert, ihre Meisterin hat stets viele köstliche Trockenfische bei sich. Solange sie bei ihr bleibt, wird sie also immer satt."
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"Context": "Nasha ist eine „geschäftige und laute“ Stadt.\nTagsüber beherrschen die Debatten der Händler und die Streitereien der Hitzköpfe die Straßen und Gassen.\nNachts nisten sich die Flüstereien der Verschwörer und die geheimen Absprachen der Diebe in den finsteren Gemächern ein.\nDiese Ambitionen und wilden Pläne schweben wie unbeschwerte Schmetterlinge lautlos durch jeden Winkel von Nasha.\nUnzählige Menschen jagen ihnen nach, in dem festen Glauben, dass sie nur einem dieser Schmetterlinge folgen müssten, um ein fruchtbares Land zu finden, wo sie sich niederlassen und ein Leben in Sicherheit führen könnten ...\nDer Kater, ein wahre Meister im Schmetterlingsfang, hockt hoch oben auf einem Vorsprung und blickt herab auf die Traumjäger, die einander bekämpfen und brüllen, bevor sie in die Tiefe stürzen.\n„Ashru.“\nAls der Kater den Ruf seiner Meisterin hört, wendet er den Kopf ab von den Dingen, die ihn nichts angehen.\nEgal wie sich die Welt verändert, seine Meisterin hat stets viele köstliche Trockenfische bei sich. Solange er an ihrer Seite bleibt, wird er niemals hungern müssen."
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},
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{
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"Title": "Figurenhintergrund 1",
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@@ -1278,7 +1280,7 @@
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},
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{
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"Title": "Figurenhintergrund 3",
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"Context": "„... im Geschichtenausdenken bist du echt gut, Frischling. Erst Sumeru, dann die Wüste ...“\nDie raue Schatzjägerin zuckte mit den Schultern und musterte die Wüstenbewohnerin vor sich erneut. Laut dem „Vermittler“ war sie der neue Stern von Nod-Krai, mit der List und Klugheit einer Schlange ...\nHmpf, dieser „Vermittler“ würde für Geld sowieso jeden Unsinn erzählen. Aber dieses Kind ... in Nod-Krai wird es höchstens einen Monat überleben ...\n„Die Schuld, von der du wolltest, dass ich sie eintreibe, habe ich bereits eingetrieben.“\nPlötzlich fiel ein dunkelroter Geldbeutel direkt vor der Schatzjägerin auf den Boden und ließ sie, die von sich gerne behauptete, mit allen Wassern gewaschen zu sein, erstarren.\nSie hatte dem Mädchen nie gesagt, wofür sie es überhaupt angeheuert hatte.\n„Und jetzt ist es an der Zeit, deine Schuld zu begleichen.“\nDer kurze Moment der Erstarrung verflog, doch er genügte, damit die Giftschlange zuschnappen und ihre Beute am Hals packen konnte.\nNoch bevor die Schatzjägerin überhaupt instinktiv reagieren konnte, ließen ihre schwindenden Lebensgeister sie nicht einmal mehr die Hand heben ... So fand dieses gefallene, kleine Biest sein Ende.\nDie heimatlose Wüstenbewohnerin atmete langsam aus. Die Person, die still vor der Tür gewartet hatte, trat lautlos in den Raum.\n„Fräulein Nefer, auch die übrigen Personen wurden wie geplant beseitigt. Das hier ist der letzte.“\nNefer nickte. Diese berüchtigte Schatzjägerin war die letzte „Anführerin“, die beseitigt werden musste.\nNod-Krai wurde einst von diesen „Anführern“ beherrscht. In unzähligen heimlichen Treffen steckten sie ihre Gebiete ab. Wie Tyrannen und Usurpatoren, vor denen viele in die Heimatlosigkeit fliehen, rissen sie sich dieses Elysium, das eigentlich allen gehören sollte, still und heimlich unter den Nagel. Danach schickten sie ihre Lakaien und Handlanger aus und ließen sie nach Belieben Grausamkeiten verüben.\nDoch Nefer wusste, dass selbst diese scheinbar ergebenen Bestien davon träumten, mithilfe ihrer eigenen Reißzähne und Klauen den Thron zu besteigen.\nJetzt werden die Bestien feststellen, dass ihre Anführer bereits tot sind, und diese wie Nebel zerfließenden Träume haben endlich die Chance, Wirklichkeit zu werden.\nAls Nächstes werden sie sich zerfleischen und bekämpfen, plündern und verschlingen, während das Feuer ihres Ehrgeizes sie verzehrt, bis sie aus ihren eigenen Knochen und ihrem Blut die Krone schmieden, die über alle herrschen soll.\nUnd Nefer wird mit eigenen Händen den Tag ihrer Geburt in den Augenblick ihres Zerfalls verwandeln.\n„... Fräulein Nefer, was sollen wir als Nächstes tun?“\n„Warten“, antwortete der Anführer der Assassinen knapp. „Bis der Morgen hell erstrahlt und sich alles gelegt hat ...“\nDie zukünftige Leiterin des Kuratoriums der Geheimnisse versank in Gedanken über das Chaos, das unter ihren Händen tobte, und sprach erneut.\n„Wir brauchen mehr Personal, aber zieh keine Unbeteiligten hinein.“\n„Eines Tages werden sie meine wichtigsten Kunden sein.“"
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"Context": "„... Im Geschichtenausdenken bist du echt gut, Frischling. Erst Sumeru, dann die Wüste ...“\nDie raue Schatzjägerin zuckte mit den Schultern und musterte die Wüstenbewohnerin vor sich erneut. Laut dem „Vermittler“ war sie der neue Stern von Nod-Krai, mit der List und Klugheit einer Schlange ...\nHmpf, dieser „Vermittler“ würde für Geld sowieso jeden Unsinn erzählen. Aber dieses Mädchen ... in Nod-Krai wird es höchstens einen Monat überleben ...\n„Die Schuld, von der du wolltest, dass ich sie eintreibe, habe ich bereits eingetrieben.“\nPlötzlich fiel ein dunkelroter Geldbeutel direkt vor der Schatzjägerin auf den Boden und ließ sie, die von sich gerne behauptete, mit allen Wassern gewaschen zu sein, erstarren.\nSie hatte dem Mädchen nie gesagt, wofür sie es überhaupt angeheuert hatte.\n„Und jetzt ist es an der Zeit, deine Schuld zu begleichen.“\nDer kurze Moment der Erstarrung verflog, doch er genügte, damit die Giftschlange zuschnappen und ihre Beute am Hals packen konnte.\nNoch bevor die Schatzjägerin überhaupt instinktiv reagieren konnte, ließen ihre schwindenden Lebensgeister sie nicht einmal mehr die Hand heben ... So fand dieses gefallene, kleine Biest sein Ende.\nDie heimatlose Wüstenbewohnerin atmete langsam aus. Die Person, die still vor der Tür gewartet hatte, trat lautlos in den Raum.\n„Fräulein Nefer, auch die übrigen Personen wurden wie geplant beseitigt. Das hier ist der letzte.“\nNefer nickte. Diese berüchtigte Schatzjägerin war die letzte „Anführerin“, die beseitigt werden musste.\nNod-Krai wurde einst von diesen „Anführern“ beherrscht. In unzähligen heimlichen Treffen steckten sie ihre Gebiete ab. Wie Tyrannen und Usurpatoren, vor denen viele in die Heimatlosigkeit fliehen, rissen sie sich dieses Elysium, das eigentlich allen gehören sollte, still und heimlich unter den Nagel. Danach schickten sie ihre Lakaien und Handlanger aus und ließen sie nach Belieben Grausamkeiten verüben.\nDoch Nefer wusste, dass selbst diese scheinbar ergebenen Bestien davon träumten, mithilfe ihrer eigenen Reißzähne und Klauen den Thron zu besteigen.\nJetzt werden die Bestien feststellen, dass ihre Anführer bereits tot sind, und diese wie Nebel zerfließenden Träume haben endlich die Chance, Wirklichkeit zu werden.\nAls Nächstes werden sie sich zerfleischen und bekämpfen, plündern und verschlingen, während das Feuer ihres Ehrgeizes sie verzehrt, bis sie aus ihren eigenen Knochen und ihrem Blut die Krone schmieden, die über alle herrschen soll.\nUnd Nefer wird mit eigenen Händen den Tag ihrer Geburt in den Augenblick ihres Zerfalls verwandeln.\n„... Fräulein Nefer, was sollen wir als Nächstes tun?“\n„Warten“, antwortete der Anführer der Assassinen knapp. „Bis der Morgen hell erstrahlt und sich alles gelegt hat ...“\nDie zukünftige Leiterin des Kuratoriums der Geheimnisse versank in Gedanken über das Chaos, das unter ihren Händen tobte, und sprach erneut.\n„Wir brauchen mehr Personal, aber zieh keine Unbeteiligten hinein.“\n„Eines Tages werden sie meine wichtigsten Kunden sein.“"
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},
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"Title": "Figurenhintergrund 4",
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"Title": "Figurenhintergrund 5",
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"Context": "Als das „Kuratorium der Geheimnisse“ offiziell verkündete, dass jeder eine Mission in Auftrag geben könne, stand einigen Einwohner Nod-Krais vor Staunen der Mund offen.\nAls die Erwachsenen davon erfuhren, war ihre erste Reaktion, ihre Kinder festzuhalten und ihnen einzubläuen:\n„Wag es ja nicht, diesem Ort auch nur einen Schritt zu nahe zu kommen!“\nDanach würden sie dann unzählige sonderbare urbane Legenden als Beweis anführen, auch wenn die meisten dieser Legenden frei erfunden waren und ihre Besorgnis über das „Kuratorium der Geheimnisse“ größtenteils einem instinktiven Misstrauen gegenüber dem Unbekannten entsprang.\nAber Kinder denken nicht so viel nach. Sie erinnern sich nur daran, dass die große Schwester Nefer sehr nett zu ihnen war. Sie war nicht nur hübsch, sanft und hatte eine schöne Stimme, sondern kaufte ihnen auch Süßigkeiten und erzählte spannende Geschichten. Auch wenn diese manchmal ein wenig gruselig waren, waren sie doch immer viel aufregender als die Belehrungen der Erwachsenen.\nDie große Schwester in Grün ist die Chefin des „Kuratoriums der Geheimnisse“. Die große Schwester in Grün ist gut, also muss das „Kuratorium der Geheimnisse“ auch ein guter Ort sein!\nSo kam es, dass der erste normale Kunde des „Kuratoriums der Geheimnisse“ ein Mädchen mit einem verheulten Gesicht war. Erst, als die fest angestellte Mitarbeiterin sie beruhigte, hörte das Mädchen gerade so auf zu weinen und schluchzte, dass ihre Eltern gesagt hätten, sie seien geschäftlich unterwegs, aber bis jetzt nicht zurückgekommen wären. Sie bat Chefin Nefer, ihr bei der Suche nach den Eltern zu helfen.\nDieser kleine Wunsch wurde schnell erfüllt. Nachdem die Hinweise gefunden waren, schlug das Mädchen mit dem eisernen Arm entschlossen zu und rettete das Ehepaar aus den Fängen von ein paar Banditen. Als es um die Bezahlung ging, nahm Chefin Nefer nur eine Haarspange vom Kopf des kleinen Mädchens.\nUnd so trieb der erste Samen aus.\nDurch die lebhafte Schilderung des kleinen Mädchens verbreiteten sich die Details dieser Mission allmählich, und die Menschen fassten zunehmend den Wunsch, das „Kuratorium der Geheimnisse“ zu besuchen. Einer nach dem anderen nahm den Mut zusammen, dieses einst so geheimnisvolle Haus zu betreten und all ihre Sorgen loszuwerden. Manchmal wagten sich auch die Kinder ins „Kuratorium der Geheimnisse“, um mit der trägen schwarzen Katze zu spielen, und wenn Schwester Nefer zurückkam, liefen sie lachend auseinander.\nDas „Kuratorium der Geheimnisse“ ist heute wie ein Fluss, der Nasha umgibt. Die Menschen kommen, um Wasser zu schöpfen und zu spielen, und manchmal finden sie kleine Geschenke am Ufer ...\nFür die unwissenden, gewöhnlichen Menschen dürfte der Umgang mit diesem Fluss hier enden.\nNur wer wirklich in das tiefe Wasser hinabgestiegen ist, weiß, dass Ruhe und Sanftmut nur die Fassade dieses Flusses sind. Er hat sich seine Nebenarme unterworfen und sie angewiesen, ihm all ihr Wasser zuzuführen. In den tiefsten Tiefen toben die erbarmungslosen Unterströmungen stärker denn je. Dort reißt er alles, was nicht an die Oberfläche gelangen soll, in die Tiefe und bettet es unter Schlamm und Kieseln.\nAllein eine Person vermag die wahren Geheimnisse dieses Flusses zu ergründen.\n...\n„Chefin, kannst du nächstes Mal nicht Ashru die verlorenen Katzen suchen lassen? Ich verstehe ja keine Katzensprache ...“\nDas Mädchen mit dem eisernen Arm hüpfte schmollend herein ins „Kuratorium der Geheimnisse“.\nNefer schlug das Rechnungsbuch zu und sah, wie Ashru auf den Tisch sprang, sich ganz selbstverständlich hinlegte und sich unter den kräftigen Streicheleinheiten der „einzigen fest angestellten Mitarbeiterin des Kuratoriums der Geheimnisse“ hin und her wälzte.\n„Hmpf! Du frisst hier jeden Tag dein Katzenfutter und arbeitest nicht. Beim nächsten Mal nehme ich dich mit auf Außendienst!“\n„Miau! Miau miau miau!“\nDraußen scheint das Sonnenlicht genau richtig. Spiegelt es sich auf der Wasseroberfläche, entsteht ein glitzerndes Schauspiel. Die Menschen rudern und schwimmen auf dem Wasser und genießen die schöne Zeit ...\nWas jedoch am Grund des Wassers ruht, wird niemand je erfahren."
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"Context": "Als das „Kuratorium der Geheimnisse“ offiziell verkündete, dass jeder eine Mission in Auftrag geben könne, stand einigen Einwohner Nod-Krais vor Staunen der Mund offen.\nAls die Erwachsenen davon erfuhren, war ihre erste Reaktion, ihre Kinder festzuhalten und ihnen einzubläuen:\n„Wag es ja nicht, diesem Ort auch nur einen Schritt zu nahe zu kommen!“\nDanach würden sie dann unzählige sonderbare urbane Legenden als Beweis anführen, auch wenn die meisten dieser Legenden frei erfunden waren und ihre Besorgnis über das „Kuratorium der Geheimnisse“ größtenteils einem instinktiven Misstrauen gegenüber dem Unbekannten entsprang.\nAber Kinder denken nicht so viel nach. Sie erinnern sich nur daran, dass die große Schwester Nefer sehr nett zu ihnen war. Sie war nicht nur hübsch, sanft und hatte eine schöne Stimme, sondern kaufte ihnen auch Süßigkeiten und erzählte spannende Geschichten. Auch wenn diese manchmal ein wenig gruselig waren, waren sie doch immer viel aufregender als die Belehrungen der Erwachsenen.\nDie große Schwester in Grün ist die Chefin des „Kuratoriums der Geheimnisse“. Die große Schwester in Grün ist gut, also muss das „Kuratorium der Geheimnisse“ auch ein guter Ort sein!\nSo kam es, dass der erste normale Kunde des „Kuratoriums der Geheimnisse“ ein Mädchen mit einem verheulten Gesicht war. Erst, als die fest angestellte Mitarbeiterin sie beruhigte, hörte das Mädchen gerade so auf zu weinen und schluchzte, dass ihre Eltern gesagt hätten, sie seien geschäftlich unterwegs, aber bis jetzt nicht zurückgekommen wären. Sie bat Chefin Nefer, ihr bei der Suche nach den Eltern zu helfen.\nDieser kleine Wunsch wurde schnell erfüllt. Nachdem die Hinweise gefunden waren, schlug das Mädchen mit dem eisernen Arm entschlossen zu und rettete das Ehepaar aus den Fängen von ein paar Banditen. Als es um die Bezahlung ging, nahm Chefin Nefer nur eine Haarspange vom Kopf des kleinen Mädchens.\nUnd so trieb der erste Samen aus.\nDurch die lebhafte Schilderung des kleinen Mädchens verbreiteten sich die Details dieser Mission allmählich, und die Menschen fassten zunehmend den Wunsch, das „Kuratorium der Geheimnisse“ zu besuchen. Einer nach dem anderen nahm den Mut zusammen, dieses einst so geheimnisvolle Haus zu betreten und all ihre Sorgen loszuwerden. Manchmal wagten sich auch die Kinder ins „Kuratorium der Geheimnisse“, um mit der trägen schwarzen Katze zu spielen, und wenn große Schwester Nefer zurückkam, liefen sie lachend auseinander.\nDas „Kuratorium der Geheimnisse“ ist heute wie ein Fluss, der Nasha umgibt. Die Menschen kommen, um Wasser zu schöpfen und zu spielen, und manchmal finden sie kleine Geschenke am Ufer ...\nFür die unwissenden, gewöhnlichen Menschen dürfte der Umgang mit diesem Fluss hier enden.\nNur wer wirklich in das tiefe Wasser hinabgestiegen ist, weiß, dass Ruhe und Sanftmut nur die Fassade dieses Flusses sind. Er hat sich seine Nebenarme unterworfen und sie angewiesen, ihm all ihr Wasser zuzuführen. In den tiefsten Tiefen toben die erbarmungslosen Unterströmungen stärker denn je. Dort reißt er alles, was nicht an die Oberfläche gelangen soll, in die Tiefe und bettet es unter Schlamm und Kieseln.\nAllein eine Person vermag die wahren Geheimnisse dieses Flusses zu ergründen.\n...\n„Chefin, kannst du nächstes Mal nicht Ashru die verlorenen Katzen suchen lassen? Ich verstehe ja keine Katzensprache ...“\nDas Mädchen mit dem eisernen Arm hüpfte schmollend herein ins „Kuratorium der Geheimnisse“.\nNefer schlug das Rechnungsbuch zu und sah, wie Ashru auf den Tisch sprang, sich ganz selbstverständlich hinlegte und sich unter den kräftigen Streicheleinheiten der „einzigen fest angestellten Mitarbeiterin des Kuratoriums der Geheimnisse“ hin und her wälzte.\n„Hmpf! Du frisst hier jeden Tag dein Katzenfutter und arbeitest nicht. Beim nächsten Mal nehme ich dich mit auf Außendienst!“\n„Miau! Miau miau miau!“\nDraußen scheint das Sonnenlicht genau richtig. Spiegelt es sich auf der Wasseroberfläche, entsteht ein glitzerndes Schauspiel. Die Menschen rudern und schwimmen auf dem Wasser und genießen die schöne Zeit ...\nWas jedoch am Grund des Wassers ruht, wird niemand je erfahren."
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"Title": "Ashru",
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"Title": "Mondrad",
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"Context": "„... das ist in der Tat ein ausreichender Einsatz, Chefin Nefer.“\nDer Gesandte des „Nördlichen Informantennetzwerks“ nickte und akzeptierte Nefers Vorschlag, der ihn unerwartet überraschte. Ursprünglich hatte er nur gehofft, dass die Herrin des „Kuratoriums der Geheimnisse“ ihnen bei der Suche nach einem Verräter helfen würde, damit sie ihn bestrafen könnten. Doch die Herrin schien seine Gedanken bereits zu kennen und teilte mit, dass sie ihr Ziel in drei Tagen zu einem Handel ins „Kuratorium der Geheimnisse“ eingeladen hatte. Sie könnten dann mit der Angelegenheit nach Belieben verfahren.\nUnd Nefers gewünschte Gegenleistung war lediglich „ein Gespräch mit dem Anführer“.\nDer Gast dachte an den greisen Repräsentanten. Dieser einflussreiche Mann im „Nördlichen Informantennetzwerk“ war schon lange auf der Suche nach einem Nachfolger. Dass er dem Handel mit dem „Kuratorium der Geheimnisse“ zugestimmt hatte, bedeutete vielleicht, dass er bereits ...\nVielleicht wird dieses Gespräch zwischen Nefer und dem Repräsentanten dazu führen, dass dessen Posten im „Nördlichen Informantennetzwerk“ neu besetzt wird ...\nDer Bote unterdrückte Gedanken, die unnötigen Aufruhr hervorrufen könnten, dankte Nefer und ging von dannen.\n...\nAls sie die davonziehende Gestalt des Gesandten betrachtete, nahm Nefer das „Mondrad“ in ihre Hand, das sie zuvor in die Luft geworfen hatte.\nNachdem sie mit dem Boten gesprochen hatte, entdeckte sie das „Mondrad“ am Boden der Geschenkbox, die er mitgebracht hatte. Zwischen den Perlen und dem Gold erkannte Nefer sofort dieses außergewöhnliche Stück. Es konnte niemals von Sterblichen geschmiedet worden sein und stand gewiss auch nicht auf der Geschenkliste des Boten.\nDoch was Nefer zum Nachdenken brachte, war eine andere Geschichte über den „Mond“.\nVor langer Zeit hatte sie in Aaru ein Gespräch mit dem Herrn der Lügen geführt. Sie erinnert sich noch heute daran, wie jener Schmeichler, der sich „König der Ibisse“ nannte, mit seinen Worten täuschen konnte. Er prahlte, wie er einst auf drei Monden tätig war, nur um die törichten Sterblichen auf Erden zu leiten. Er erzählte, wie er für alle Lebewesen die Fäden des Schicksals spann und das Samsara des Lebens erneut erblühen ließ. Als er nach Sumeru kam und vom scharfen Auge König Deshrets erkannt wurde, erhob man ihn zum Oberhaupt der „Sieben Säulen von König Deshret“. Danach trank er mit König Deshret Wein und pflanzte zusammen mit der Blumengöttin grüne Gewächse. Kurz gesagt: Würde Nefer seine Gnade annehmen, könnte sie außergewöhnliche Kraft erlangen.\nNefer glaubte dieser absurden Geschichte überhaupt nicht. Für sie waren es bloß Lügen, die dieser alte Scharlatan erfunden hatte, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Schließlich gab es drei Minister, die von König Deshret nach Aaru verbannt worden waren. In so langer Zeit wäre es für diese drei außergewöhnlichen Minister ein Leichtes gewesen, gemeinsam eine Geschichte zu ersinnen, um gewöhnliche Menschen zu täuschen.\n„Glaubst du etwa gar nichts?“, sagte der im Kätzchen wohnende Thoth wütend. Sein Fell sträubte sich, nicht aus eigenem Willen, sondern schlicht, weil Katzen ihr Fell sträuben, wenn sie wütend sind.\n„Wenn ein Gott die Menschen mit seiner Weisheit täuschen will, dann werden sie auch getäuscht.“ Nefer zuckte mit den Schultern. „Deshalb glaube ich dir kein einziges Wort.“\n„Aber ich will an die Kraft glauben, die du mir bald verleihen wirst“, sagte die heimatlose Wüstenbewohnerin mit einem Lächeln. „Ich habe jetzt nichts mehr, und außer dieser Kraft gibt es nichts mehr, woran ich glauben könnte.“\n...\nWährend Nefer mit dem „Mondrad“ in ihren Händen spielte, konnte sie sich ein Lächeln nicht verkneifen.\n... Anscheinend verbarg sich unter Thoths tausend Lügen doch ein Fünkchen Wahrheit.\nDann legte sie dieses spät erhaltene Geschenk in die Dokumentenmappe.\nBei den Verhandlungen in drei Tagen dürfte dieser außergewöhnliche Gegenstand eine starke abschreckende Wirkung entfalten."
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"Context": "„... Das ist in der Tat ein ausreichender Einsatz, Chefin Nefer.“\nDer Gesandte des „Nördlichen Informantennetzwerks“ nickte und akzeptierte Nefers Vorschlag, der ihn unerwartet überraschte. Ursprünglich hatte er nur gehofft, dass die Herrin des „Kuratoriums der Geheimnisse“ ihnen bei der Suche nach einem Verräter helfen würde, damit sie ihn bestrafen könnten. Doch die Herrin schien seine Gedanken bereits zu kennen und teilte mit, dass sie ihr Ziel in drei Tagen zu einem Handel ins „Kuratorium der Geheimnisse“ eingeladen hatte. Sie könnten dann mit der Angelegenheit nach Belieben verfahren.\nUnd Nefers gewünschte Gegenleistung war lediglich „ein Gespräch mit dem Anführer“.\nDer Gast dachte an den greisen Repräsentanten. Dieser einflussreiche Mann im „Nördlichen Informantennetzwerk“ war schon lange auf der Suche nach einem Nachfolger. Dass er dem Handel mit dem „Kuratorium der Geheimnisse“ zugestimmt hatte, bedeutete vielleicht, dass er bereits ...\nVielleicht wird dieses Gespräch zwischen Nefer und dem Repräsentanten dazu führen, dass dessen Posten im „Nördlichen Informantennetzwerk“ neu besetzt wird ...\nDer Bote unterdrückte Gedanken, die unnötigen Aufruhr hervorrufen könnten, dankte Nefer und ging von dannen.\n...\nAls sie die davonziehende Gestalt des Gesandten betrachtete, nahm Nefer das „Mondrad“ in ihre Hand, das sie zuvor in die Luft geworfen hatte.\nNachdem sie mit dem Boten gesprochen hatte, entdeckte sie das „Mondrad“ am Boden der Geschenkbox, die er mitgebracht hatte. Zwischen den Perlen und dem Gold erkannte Nefer sofort dieses außergewöhnliche Stück. Es konnte niemals von Sterblichen geschmiedet worden sein und stand gewiss auch nicht auf der Geschenkliste des Boten.\nDoch was Nefer zum Nachdenken brachte, war eine andere Geschichte über den „Mond“.\nVor langer Zeit hatte sie in Aaru ein Gespräch mit dem Herrn der Lügen geführt. Sie erinnert sich noch heute daran, wie jener Schmeichler, der sich „König der Ibisse“ nannte, mit seinen Worten täuschen konnte. Er prahlte, wie er einst auf drei Monden tätig war, nur um die törichten Sterblichen auf Erden zu leiten. Er erzählte, wie er für alle Lebewesen die Fäden des Schicksals spann und das Samsara des Lebens erneut erblühen ließ. Als er nach Sumeru kam und vom scharfen Auge König Deshrets erkannt wurde, erhob dieser ihn zum Oberhaupt der „Sieben Säulen von König Deshret“. Danach trank er mit König Deshret Wein und pflanzte zusammen mit der Blumengöttin grüne Gewächse. Kurz gesagt: Würde Nefer seine Gnade annehmen, könnte sie außergewöhnliche Kraft erlangen.\nNefer glaubte dieser absurden Geschichte überhaupt nicht. Für sie waren es bloß Lügen, die dieser alte Scharlatan erfunden hatte, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Schließlich gab es drei Minister, die von König Deshret nach Aaru verbannt worden waren. In so langer Zeit wäre es für diese drei außergewöhnlichen Minister ein Leichtes gewesen, gemeinsam eine Geschichte zu ersinnen, um gewöhnliche Menschen zu täuschen.\n„Glaubst du etwa gar nichts?“, sagte der im Kätzchen wohnende Thoth wütend. Sein Fell sträubte sich, nicht aus eigenem Willen, sondern schlicht, weil Katzen ihr Fell sträuben, wenn sie wütend sind.\n„Wenn ein Gott die Menschen mit seiner Weisheit täuschen will, dann werden sie getäuscht.“ Nefer zuckte mit den Schultern. „Deshalb glaube ich dir kein einziges Wort.“\n„Aber ich will an die Kraft glauben, die du mir bald verleihen wirst“, sagte die heimatlose Wüstenbewohnerin mit einem Lächeln. „Ich habe jetzt nichts mehr, und außer dieser Kraft gibt es nichts mehr, woran ich glauben könnte.“\n...\nWährend Nefer mit dem „Mondrad“ in ihren Händen spielte, konnte sie sich ein Lächeln nicht verkneifen.\n... Anscheinend verbarg sich unter Thoths tausend Lügen doch ein Fünkchen Wahrheit.\nDann legte sie dieses spät erhaltene Geschenk in die Dokumentenmappe.\nBei den Verhandlungen in drei Tagen dürfte dieser außergewöhnliche Gegenstand eine starke abschreckende Wirkung entfalten."
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